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ZEITjUNG unterwegs: Mit Kia & Paul van Dyk auf Mallotze

Eine Rennfahrt, ein Gespräch mit dem Star-DJ Paul van Dyk und eine Insel, die ich nun mit ganz anderen Augen sehe.

„Alter“, rufe ich laut, während ich in meinen Autositz gepresst werde. Wir sind auf Mallorca. Die Sonne gibt an diesem Oktobertag noch einmal alles. Genau wie mein Fahrer, der ein bisschen zu flott über die Rennstrecke jagt. Mein Bauch kribbelt und meine Finger krallen sich tief in den Ledersitz des neuen Kia Stinger. Dieses Auto ist der Grund, warum wir hier und heute auf der Sehnsuchtsinsel gelandet sind – und jetzt Vollgas geben.

 

Im Temporausch – leider geil!

 

Nach der Fahrt muss ich kurz verschnaufen. Denn eigentlich ich bin nicht gemacht für schnelle Flitzer. Ich bin eher so der Kleinwagen-Typ, eine Oma hinter dem Lenkrad, die sich nicht nur an jede Geschwindigkeitsbegrenzung hält, sondern vorsichtshalber langsamer fährt als vorgeschrieben. Man weiß ja nie. Aber nach der Fahrt mit der Sportlimousine merke ich, wie ein kleine, bisher versteckte Stimme in mir jubelt. „War eigentlich ganz geil!“, sage ich zu meinem Fahrer, der sich fast schon klischeehaft entspannt „seine Zigarette danach“ anzündet. Mehr Zeit zum Runterkommen bleibt uns nicht, denn wir müssen weiter. Paul van Dyk, weltbekannter DJ und Testimonial für den Kia Stinger, wartet schon.

 

Paul van Dyk ist zurück – leider auch geil!

 

Paul van Dyk hatte vor eineinhalb Jahren einen folgenschweren Unfall. Sechs Meter tief stürzte er von einer Bühne, zog sich einen doppelten Wirbelsäulenbruch zu, Quetschungen und ein Hirntrauma. Dass er diesen Sturz überlebte, sagt er im Gespräch mit ZEITjUNG, sei „ein Wunder“ gewesen. Nun steht Paul van Dyk wieder auf Bühnen und schreit in die Welt „I am alive“ – ein Statement und der Name seiner neuen Single. Im Gespräch erklärt er, dass er das Leben heute mit anderen Augen sieht: „Ich genieße jeden noch so kleinen Spaziergang in vollen Zügen. Wenn man nicht mehr laufen konnte, dann weiß man, welch ein Geschenk es ist, einen Fuß vor den anderen zu setzen.“ Dieses Gefühl, diese tiefe Dankbarkeit, wolle er in die Welt hinaustragen. Und am Besten geht das bei einem DJ – natürlich – mit Musik.

 

Es hat Klick gemacht

 

Seine Auftritte, so van Dyk, erzählen immer eine Geschichte und nehmen die feiernde Meute mit auf eine Reise. Nur wer es schafft, das Publikum für ein paar Stunden aus ihrem Alltag zu entführen, der kann sie wirklich fesseln. Er meint, was er sagt, und genau das macht ihn nahbar. Hätte ich seine Musik davor in eine „Wumm-Wumm-Musik“-Schublade gesteckt, so meine ich nach dem Gespräch feine Zwischentöne in ihr zu hören, die von seinem „Wunder“ erzählen. Find ich gut!

 

Fotografie: Der Ballermann und das herrlich verballerte Publikum

 

Überhaupt war dieser kleine Trip nach Mallorca einer, der mir viele neue Perspektiven eröffnete. Für mich war „Malle“ bisher ein von Suff und „Ballermann“ überschatteter Ort, doch an diesem Tag zeigte die Insel ihre andere, ihre wunderschöne Seite. Und hatte ich noch vor dem Trip einen großen Bogen um sportliche Flitzer gemacht, spiele ich jetzt mit dem Gedanken auch mal über die Autobahn zu jagen – 140 km/h wären doch schon mal ein Anfang. Vielleicht während Paul van Dyk aus den Boxen wummert.

 

Hier haben wir die schönsten Bilder unseres Mallorca-Trips für euch gesammelt:

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