7 außergewöhnliche Phobien

Eine Frau schreit und fasst sich dabei mit den Händen an den Kopf.

Angst vor gefährlichen Tieren, schwindelerregender Höhe oder hoher Geschwindigkeit ist nichts Außergewöhnliches – in den meisten Fällen schützt uns unsere Furcht sogar davor, in lebensbedrohliche Situationen zu geraten. Trotzdem sind manche Ängste bekannter und verbreiteter als andere. Wir haben euch eine Liste mit ungewöhnlichen Phobien zusammengestellt, von denen ihr noch nicht wusstet, dass sie existieren.

Eine Phobie kann als übermäßige Angst vor Objekten oder Situationen bezeichnet werden. Die wohl bekanntesten Phobien sind die Arachnophobie oder die Klaustrophobie, die Angst vor Spinnen und engen Räumen. Wenn Ängste so weit gehen, dass Betroffene in ihrem Leben so stark beeinträchtigt werden, dass sie sich beispielsweise nicht trauen, das Haus zu verlassen, wenn eine Spinne an der Tür hängt, spricht man von einer ausgeprägten Phobie. Es existieren rund 650 wissenschaftlich anerkannte Phobien – in den außergewöhnlichsten Varianten.

1. Apeirophobie

Apeirophobie beschreibt die Angst vor der Unendlichkeit oder der Ewigkeit. Die Angst kann durch die Furcht vor dem Glauben an ein ewiges Leben nach dem Tod ausgelöst werden und steht damit im engen Zusammenhang mit der Angst vor dem Sterben (Thanatophobie).

2. Thalassophobie

Thalassophobie ist eine Angststörung, die im Zusammenhang mit tiefen Gewässern steht; dabei kann es sich um das Meer, tiefe Seen oder Ozeane handeln. Betroffene fürchten sich vor der Weite des Meeres, Meerestieren, dem Aufenthalt im Wasser oder großen Wellen.

3. Cenosillicaphobie

Wenn das Bierglas leer ist, kann es vorkommen, dass wir in Panik geraten. Für diese Angst gibt es jetzt einen Namen: Cenosillicaphobie – die Angst vor dem leeren Glas. Ob die Phobie wirklich existiert, ist noch umstritten, einen wissenschaftlichen Begriff gibt es schon mal und vorbeugende Maßnahmen auch: Immer für Nachschub im Kühlschrank sorgen!

Wenn mich nicht gerade meine unstillbare Lust nach fantasiereichen Büchern und Filmen umtreibt, habe ich eine Schwäche für tiefgründige Kneipengespräche, kalten Kaffee, einsame Wälder und – natürlich – das Schreiben von alltäglichen, spannenden und neuen Geschichten.