Darum solltest du am 24.9. zum Klimastreik gehen

Klimastreik: Geht auf die Straße und macht Druck! Bild: Unsplash

Am 24. September findet der achte globale Klimastreik der “Fridays for Future”-Bewegung statt – zwei Tage vor der Bundestagswahl. Hunderte Aktionen sind weltweit und in vielen Orten Deutschlands geplant. Gefordert werden sozial gerechte, konsequente Maßnahmen, um die Klimaerhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Wir erzählen euch heute mehr über den Streik und warum es sich lohnt, mit auf die Straße zu gehen.  

Wieso überhaupt streiken?

Überschwemmungen, Brände, Dürren – die Folgen des Klimawandels sind kaum zu übersehen. Das Klima ändert sich und wirkt sich auf sämtliche Weltregionen aus. In den einen Orten kommt es häufiger zu Extremwetterereignissen mit starken Niederschlägen und Überschwemmungen, in den anderen Gebieten treten extreme Hitzewellen und Dürren auf. Die Krise betrifft jede*n von uns und geht alle etwas an.

Wie sehr sie uns auch persönlich beschäftigt, ist unter anderem an der bislang größten Studie der Vereinten Nationen zu erkennen: 1,2 Millionen Menschen aus 50 verschiedenen Ländern wurden zum Klimawandel befragt – 500.000 davon waren unter 18 Jahren. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Eine breite Masse der Menschheit fühlt sich durch den Klimawandel bedroht. Fast zwei Drittel der Befragten gaben außerdem an, die Welt stehe vor einem „globalem Notfall“. Auch die Nichtregierungsorganisation Avaaz führte eine Studie zur Klimakrise durch. Von den insgesamt 10.000 Befragten zwischen 16 und 25 Jahren stimmten 75 Prozent der Aussage zu, dass die Zukunft beängstigend sei. Fast die Hälfte der Befragten gab an, beunruhigt oder besorgt in Hinblick auf das Klima zu sein. Zwei Drittel verspüren Angst, Wut und Verzweiflung. Auch persönliche Entscheidungen werden durch den Klimawandel beeinflusst: Vier von zehn Menschen zwischen 16 und 25 Jahren weltweit gaben an, unentschlossen zu sein, ob sie aufgrund der Klimakrise überhaupt Kinder bekommen möchten.

Zukunftsängste, Wut, Verzweiflung – die Studien zeigen: Das Bewusstsein für das Thema ist da und löst etwas in uns aus. Aber was genau kann man als Einzelne*r tun?

Promis fürs Klima

Luisa Neubauer – eine der berühmtesten Klimaaktivistinnen Deutschlands und das Gesicht der deutschen Klimabewegung. Sie selbst sagt, das wollte sie nie: Aktivistin sein. Doch angesichts der Untätigkeit und Ignoranz der Politik entschloss sie sich dazu, auf die Straße zu gehen – genau wie viele andere Aktivist*innen auch.

Leidenschaftliche FC-Köln-Anhängerin. Geht gerne ins Stadion und feuert die Mannschaft an. Schreibt, kocht und backt gerne. Immer für ein kühles Bier in der Sonne zu haben. Studiert irgendwas mit Medien und taucht irgendwo zwischen Feminismus, Politik, Party und Uni auf.