Bye bye, Prokrastination: 7 Tipps gegen das ewige Aufschieben

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    Ist es wirklich Prokrastination?

    Ihr solltet euch im Klaren darüber sein, dass nicht alle Verhaltensweisen sofort Prokrastination sind. Also ist es an euch, herauszufinden, was darunter fällt und was eben nicht. Denn dann habt ihr eine klarere Sicht auf das Problem. Die Ausrede „Tja, ich leide halt unter Prokrastination, da kann man nichts machen.“ zieht nicht.

    Unvermeidbares Aufschieben: Wenn euer Zeitplan restlos überladen ist oder eine Krise aufgrund einer Verpflichtung (als Elternteil, o.Ä.) ausbricht, die euch kurzzeitig ausknockt.
    Erweckungsverzögerung: Wenn ihr eine Aufgabe verschiebt, weil es euch erfüllt, den Druck zu spüren, etwas auf den letzten Drücker zu erledigen
    Hedonistisches Aufschieben: Wenn ihr euch immer etwas gönnt, etwas unproduktives zu tun vorzieht, statt euch der eigentlichen Aufgabe zu stellen
    Aufschieben aufgrund von psychischen Problemen: So wie Kummer, eine andere Verfassung oder mentale, gesundheitliche Verfassung, akut und/oder chronisch.
    Absichtliches Aufschieben: Wenn ihr z.B. über etwas reden und/oder nachdenken müsst, bevor ihr darüber schreiben könnt.
    irrationales Aufschieben: unerklärlich gegenüber dem Aufschieber und oft genährt durch Angst und Sorge

    Die Art herauszufinden ist wichtig, weil du ja keinen Feind besiegen kannst, den du nicht erkennst.

Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich mit dem Snowboard auf der Piste, im Zug, beim Kochen zuhause oder in einem fernen Land. Alles, bloß keine Monotonie.