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Semesterstart: Diese 14 Ersti-Typen triffst du garantiert in der Uni

Ersti sein ist hart. Alles ist neu, alles ist anders, alles ist aufregend. Mit diesem Guide spottest du jeden anderen Ersti auf dem Campus.

Neu in der Stadt, neu an der Uni: Ersti sein ist hart. Nicht nur der akademische Alltag unterscheidet sich vollkommen vom bisherigen Leben, auch das Studentenleben will geübt sein. Zwischen WG-Partys und Mensalunch treffen wir ständig auf neue Menschen.

Alles nur Klischee?!

Doch wer tümmelt sich im Pool der Studierenden? Welche Klischees stimmen und was ist einfach nur übertrieben? ZEITjUNG hat für dich eine Liste mit Ersti-Typen zusammengestellt, die du auf jedem Unicampus findest.

Ein junger Student.

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Das Kind

Babyface strikes: Exemplare des Types „Kind“ sehen einfach viel zu jung aus, als dass sie sich mit Tutorien, Hausarbeiten und Co. herumschlagen sollten. Spätestens seit das G8 eingeführt wurde, ist dieser Typ auf allen Campussen in der ganzen Republik verbreitet.

Bildquelle: Pexels mit CCO Lizenz.

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Der Student im 34. Semester

Dieser Typ hat sich nach einem begonnen Pharmaziestudium, einem begonnenen Medizinstudium und einem begonnen Biologiestudium entschieden, dass die Naturwissenschaften nichts für ihn sind. Es folgten zwei Semester Ethnologie und fünf Semester Politik. Nun versucht er es noch mal mit Germanistik. Ein richtiger Late Bloomer.

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Der Scheinstudent.

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Der Scheinstudent

Dieser Typ ist vor allem in Orchideenfächern zu finden. Studiengänge wie orthodoxe Theologie oder Byzantinistik haben horrende Studierendenzahlen – bis zu dem Semester, in dem die erste Klausur stattfindet. Dann lassen alle schlagartig den Studiengang sausen. Der Scheinstudent erscheint nur zur allerersten Sitzung des Semesters, denn schließlich besteht keine Anwesenheitspflicht und eingeschrieben ist er nur fürs Semesterticket.

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Die Raucherclique.

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Die Raucherclique

Die Raucherclique findet sich sofort zusammen. Egal woher du kommst, egal wer du bist, solange du rauchst, bist du Teil der Gang. Sie verbringen alle Pausen gemeinsam und sind schon bald ein eingeschworenes Team.

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Die Kindheitsfreunde

Sie kennen sich seit der Grundschule und wohnen auch noch alle daheim in der Stadt, in die du zum Studieren gezogen bist. Freunde werden? Keine Chance, denn schließlich haben sie schon Freunde und kein Bock auf andere Menschen – igitt igitt. Sie haben auch keine Scheu dir das direkt ins Gesicht zu sagen, denn OMG du hast es gewagt dich in der Vorlesung neben sie zu setzen.

Bildquelle: via Unsplash unter CC0 Lizenz

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Die Strukturierten

Es gibt einen einzigen Tipp, den wir jungen Ersti-Padawans geben: Freunde. Dich. Mit. Ihnen. An. Freunde diesen Typs werden dir auf ewig hilfreich sein. Denn sie wissen immer wie der Hase läuft, wann welche Vorlesung, wohin und wie verschoben wurde, was klausurrelevant ist und was nicht. Bist du mal krank, ist auf sie Verlass.

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Die Party-Gang

Sie sind berühmt-berüchtigt und einfach nur extrem cool. Zu cool eigentlich. Denn bist du einmal im inneren Zirkel der Partygang, kommt das einem Ritterschlag oder einem Ritus der Freimaurerloge gleich. Sie wissen immer, was los ist und sind, ob du willst oder nicht, überall anzutreffen.

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Die Kletten

Sie sind BEST FRIENDS FOREVER!!!! Und das muss jeder sehen. Entweder kennen sie sich schon ewig oder sie haben sich an der Uni gefunden. Jedenfalls muss jede Veranstalung gemeinsam besucht werden und wehe sie werden in separate Kurse eingeteilt. Dann muss alles menschenerdenkliche Getan werden, um ja wieder überall gemeinsam aufkreuzen zu können.

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Verirrt in der Uni.

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Die Verirrten alias wir alle

Jeeeesus, ist die Uni groß! Wir haben alle mindestens drei Semester gebraucht um uns halbwegs zurecht zu finden. Immer wieder findet eine Vorlesung allerdings in diesem einen Flügel statt, in dem wir noch nie waren und zack, irren wir wieder munter über den Campus.

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Einzelgänger

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Die Einzelgänger

Der Name ist Programm. Die Einzelgänger bleiben alleine – und das vollkommen bewusst. Lieber sein eigenes Ding machen, schließlich beginnt mit der Uni die Karriere und alle Kommilitonen sind potentielle Konkurrenten. Entweder das – oder sie haben einfach keinen Bock auf Menschen.

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Der Überflieger

Häufig als Einzelgänger anzutreffen (siehe oben) aber nicht zwingend. Auch gibt es Überflieger-Gruppen, aber wie gesagt auch das nicht zwingend. Der Überflieger zeichnet sich dadurch aus, dass er bereits zu Semesterbeginn alle Lektüren gelesen hat und bereits in der ersten Sitzung eures Basis-Seminars mit Theorien um sich schmeißt, die dir frühestens im fünften Semester begegnen. Er hat es sich in den Kopf gesetzt ein SUMMA CUM LAUDE rauszuholen und daran arbeitet er verbissen.

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Die Lisa

Lisa ist 19 und war nach dem Abi – ihr habt es erahnt – in Australien. Zwar nur drei Monate und eigentlich hat sie auch nur Schafe geschoren. Aber anyways, sie hat jetzt einen accent. Denn wenn man so richtig in die Kultur dived, geht das so schnell, dass man zum Native wird. Naja und an so ner Travel da wächst man total, also der growth ist krass, so persönlich. Solltest du auch mal machen, am besten nach Australien. Anyways, hat sie schon erwähnt? Sie war mal in Australien.

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Justus

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Der Justus

Rolex, pinkes Hemd, Segelschuhe, Gelfrisur. Jap, den Justus gibt es wirklich. Er ist keine Phantasiefigur aus den Tiefen der Jodelthreads. Er studiert meist Jura oder BWL, Daddy hat ihm den Studienplatz mit einem Anruf geklärt. Schließlich ist Daddy im Fördervereinsvorstand der Alumni. In seiner Freizeit golft der Justus und knüpft schon mal die richtigen Kontakte für die spätere Karriere. So richtig unsympathisch ist der Justus nicht, eher ein bisschen ungelenk vor Standesdünkel.

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Die Eingeklagten

Die Eingeklagten treten oft im Habitus des Justus auf, aber auch hier ist das nicht zwingend. Jedenfalls finden sich die Eingeklagten immer ganz schnell zusammen. Gemeinsames Schicksal (und Geld) verbindet.  So ein Studienplatz ist nicht billig, da können sich die Anwaltskosten schon mal anstauen. Und leider war das Abi halt so scheiße, dass keiner sie haben wollte oder aber sie haben einfach verpennt sich zu immatrikulieren. Kein Problem, ein Blick in Curriculum, ein Anruf getan und der Anwalt ist auf die Uni gehetzt.

Bildquelle: Unsplash mit CCO Lizenz.

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Beitragsbild via Pexels unter CC0 Lizenz

Kommentare

  1. Artikel = Schein und Hülse! Habe das Orchideenfach Orthodoxe Theologie und Byzantinistik studiert. Da geht es nichts umsonst und es geht ums „Sein“.

    Georg / Antworten

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