Viele Frauen fühlen sich auf dem nächtlichen Nachhauseweg nicht sicher. Das muss sich ändern! Bild: Unsplash

Während ich mich hektisch nach hinten umdrehe, krame ich in meiner Tasche nach meinem Schlüsselbund. Ich halte ihn den ganzen Heimweg fest umklammert, damit ich mich vor möglichen Angreifer*innen verteidigen kann. Die Musik, die durch Kopfhörer in meine Ohren dringt, stelle ich auf sehr leise, denn alles, was ich nicht sehe, muss ich hören können. Ich blicke an mir runter, – gut, dass ich mich doch für meine Sneaker und nicht für die hohen Schuhe entschieden habe. Und plötzlich höre ich etwas hinter mir. Schnelle Schritte nähern sich. Meine Instinkte reagieren sofort, – ich renne los.

Dieses Szenario kennen einige von euch wahrscheinlich nur zu gut. Nach einem feuchtfröhlichen Abend oder einem langen Arbeitstag ist der Heimweg etwas, vorauf man gerne verzichten könnte, denn Erfahrungen mit Belästigungen und Übergriffen ist für viele alltäglich. Das ist unfair und macht einen selbst einfach nur unfassbar wütend – wir müssen trotzdem versuchen, uns vor solchen Situationen zu schützen. Damit ihr euch in Zukunft ein wenig sicherer fühlt, haben wir ein paar Tipps für euch.

Frauentaxi

Eigentlich wurde das Frauentaxi schon in den 90er-Jahren mittels einer Protestbewegung ins Leben gerufen, trotzdem kennen es viele nicht. Damit Frauen das Nachtleben genießen können, bieten Taxiunternehmen an, Frauen zu einem ermäßigten Fahrpreis nach Hause zu fahren. Unabhängig davon könnt ihr immer nach einer weiblichen Fahrerin fragen, um euch noch sicherer zu fühlen.

Sei nicht abgelenkt

Wie schon einleitend angesprochen: Was ihr nicht seht, müsst ihr hören. Also bleibt wachsam und lasst euch nicht von eurem Handy oder lauter Musik ablenken. Wenn sich eine unangenehme Person oder Situationen ankündigt, könnt ihr schneller reagieren und beispielsweise in das nächstgelegene Geschäft gehen, eine andere Person ansprechen oder die Straßenseite wechseln.