Um Mutter zu werden, braucht man nicht zwangsläufig einen Partner. Bild: Pexels

Solomamas: Das schaffe ich auch allein!

Was, wenn es klappt?

Hat die Befruchtung dann funktioniert und das Kind ist gesund und munter auf der Welt, sind Solomamas auch leider im Jahr 2021 immer noch von starken Vorurteilen betroffen. Und das, obwohl die typische Kleinfamilie längst nicht mehr die Norm ist. Diese Erfahrungen hat auch Jennifer gemacht, nachdem sie sich zur Solomutterschaft entschloss. Auf ihrem Blog planningmathilda.com schreibt sie detailliert über ihren Weg zum Wunschkind und alle Hürden, die ihr in den Weg gestellt wurden. Sehr lesenswert!

Und jetzt?

Ich für meinen Teil bin noch weit davon entfernt, Panik zu schieben, und doch beschäftigt mich der Gedanke des Social Freezings sehr. Denn natürlich bietet dieses Verfahren Chancen. Gerade für Frauen, die sich nicht in einer Partnerschaft befinden oder erst einmal Karriere machen möchten. Es ist eine Art der medizinischen Emanzipation und wie ihr alle wisst, bin ich immer ein Fan von Selbstbestimmung. Dennoch bleiben Zweifel. Insbesondere im Bereich des Zugangs für Frauen, die vielleicht nicht so viel auf der hohen Kante liegen haben.

Daran schließen sich auch gleich die üblichen Überlegungen an: Sind wir gesellschaftlich weit genug, als dass man bedenkenlos alleine ein Kind betreuen und erziehen kann? Wie gut lässt sich das gesellschaftliche Stigma auflösen? Wie egoistisch ist dieses Verfahren? Wie lassen sich Kind und Karriere vereinen? Alles keine Fragen, die allein Solomamas betreffen, aber dennoch sicher einen Gedanken wert.

Ich werde es dennoch, wenn es soweit ist, darauf ankommen lassen und es natürlich versuchen. Jana wird wohl erstmal wieder tindern und Mia ist weiter als wir alle. Sie hat ihren Kinderwunsch in die Hände der Wissenschaft gelegt. Wie auch immer Frau es macht, es ist ihre freie Entscheidung und immer eine Abwägung von Chancen und Risiken.

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