Sparen oder das Leben genießen? Der Zwiespalt der jungen Generation

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Viel wurde schon in den vergangenen Jahren über das Selbstverständnis der Generation Y diskutiert. Dabei spielt immer wieder der Blick auf Geld, Beruf und Karriere eine große Rolle. Tatsächlich ergeben Studien, dass dieser Teil der Generationenfolge weniger daran interessiert ist, das ganze Leben auf materiellen Reichtum auszurichten. Doch wie ist diese Einstellung mit den notwendigen Anschaffungen des Alltags zu vereinbaren?

 

Lieber mit dem Fahrrad zum Strand…

 

Die Generation Y setzt sich in ansehnlichem Anteil das Ziel, etwas sparsamer zu leben und dafür weniger zu arbeiten. „Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Benz ins Büro“ lautet deshalb ein umgangssprachliches Motto. Noch sind sich Soziologen uneinig darüber, inwiefern dieser Ansatz tatsächlich nur einer Generation zugeschrieben werden kann. Schließlich ist das Feld in seiner Gesamtheit zu heterogen, als dass es hier möglich wäre, eine Aussage über alle Vertreter der Generation zu machen. Ratsamer erscheint es aus diesem Grund, dies zumindest als Tendenz zu erkennen, die nicht von der Hand gewiesen werden kann.

 

Hilfe in finanziellen Notlagen

 

Dennoch sind sich die jungen Menschen darüber im Klaren, wie wichtig finanzielle Rücklagen für notwendige Anschaffung sind. Bei Berufseinsteigern oder gar Studenten nimmt bereits die Miete einen wesentlichen Teil der monatlichen Einnahmen in Anspruch. Kommt es dann zu einer zusätzlichen Investition oder einer unvorhergesehenen Rechnung, werden die Reserven unter Umständen knapp. In diesem Fall hilft nur noch die Aufnahme eines Kredits, um sich aus der Situation zu befreien. Hausbanken brauchen aufgrund des bürokratischen Aufwands jedoch einige Zeit, bis die gewünschte Summe ausgezahlt werden kann. Angebote wie der Sofortkredit von Auxmoney stellen dafür im Internet passende Alternativen bereit.

Tatsächlich können derartige Angebote auch deshalb aktuell mit einem guten Gewissen genutzt werden, weil die Leitzinsen ein solches Vorhaben unterstützen. Sie befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau und halten die gesamten Kosten der Finanzierung dadurch klein. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Privatkredite bereits bei einem unabhängigen Test genau untersucht wurden. Ob es auch in den kommenden Jahren noch immer möglich sein wird, spontan und günstig auf diese Weise zu finanzieren, wird von den weiteren Entwicklungen in der Finanzwelt abhängen.

 

Ein Sparkonto anlegen

 

Immer mehr Menschen der jungen Generation werden sich aktuell der großen Bedeutung des Sparens bewusst. In der Tat handelt es sich um einen Weg, der die persönliche Sicherheit deutlich erhöhen kann. Wer über Reserven verfügt, die zum Beispiel bei einem Verdienstausfall oder erhöhten Ausgaben angezapft werden können, der kann mit einem ruhigen Gewissen in die Zukunft schauen. Zur Herausforderung wird das Sparen meist nur aufgrund des niedrigen Einkommens, welches scheinbar kaum Raum bietet, um noch einen Teil beiseite legen zu können.

Abhilfe schafft hier ein automatisiertes System, wie es ohne große Mühen implantiert werden kann. Experten empfehlen, sich zu Beginn eines jeden Monats einen Teil des verfügbaren Einkommens auf ein separates Konto zu überweisen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um einen Anteil von zehn Prozent handeln. Dieses Konto wird von nun an nicht mehr angerührt, wodurch sich im Laufe der Jahre automatisch ansehnliche Rücklagen bilden. Da sich die Ausgaben meist automatisch relativ genau bei der Höhe des monatlich zur Verfügung stehenden Geldes einpendeln, ist es auf diese Weise möglich, den Alltag weiter ohne Einschränkungen zu bestreiten und dennoch stets etwas Geld auf die Seite zu legen.

 

Besonders Studenten leben teurer

 

Dass es jungen Menschen in diesen Tagen schwerfällt, ihr Geld beisammen zu halten, führen Experten auch auf die aktuellen Umstände zurück. Besonders die Ausgaben der Studenten haben sich Umfragen zufolge allein in den letzten zehn Jahren um etwa 20 Prozent erhöht. Dies ist nicht etwa darauf zurückzuführen, dass die Lernenden nun ein Leben in Luxus führen. Vielmehr sind die Mieten in größeren Städten, in denen sich meist auch die begehrten Universitäten befinden, in den letzten Jahren stark gestiegen. Allein um ein WG-Zimmer sein Eigen nennen zu können, ist es deshalb vielerorts notwendig, 450 Euro und mehr pro Monat zu zahlen.

Dass auch die Generation Y gerne dazu bereit ist, einen Teil zur Finanzierung der eigenen Ausbildung beizutragen, zeigt sich in den aktuellen Studien ebenso. So gehen fast vier von fünf Studenten zusätzlich noch einem Nebenjob nach, um auf diese Weise ein regelmäßiges Einkommen zu besitzen. Der Rest der Kosten, die dadurch meist nicht in Gänze gedeckt werden können, wird dann von den Eltern übernommen. Auch die Maxime der Sparsamkeit reicht eben in vielen Fällen nicht aus, um aus wirtschaftlicher Sicht ganz und gar autonom sein zu können.

 

Eine Chance für Anleger?

 

Immer wieder werden die guten Chancen für eine langfristige Anlage betont, wie sie junge Menschen auf ihrer Seite haben. Wer dazu in der Lage ist, etwas mehr Kapital zu investieren, dem sagen Experten immer wieder hohe Renditen voraus, die sich im Laufe der Jahre auszahlen sollen. Obwohl dies nicht das primäre Ziel in der Zeit des Berufseinstiegs sein sollte, kann es sich also lohnen, den Blick bereits in die Zukunft zu richten.

 

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Bildquelle: Unsplash unter CCO Lizenz