Studie: Gin Tonic hilft gegen Heuschnupfen

Pollen

Plötzliche Niesanfälle, stark gerötete Augen und ständiges Naseputzen – jeder, der unter einer Form von Heuschnupfen leidet, weiß, wovon ich spreche. Die allergische Reaktion des Körpers auf Pollen, Gräser und alles, was im Sommer sonst noch durch die Luft fliegt, raubt einem buchstäblich den Atem. Das kann uns Allergikern schon mal richtig den schönen Urlaub, Ausflug an den See oder lauen Abend am Flussufer versauen. Wer versucht, seine Pollen-Probleme einfach so im Alkohol zu ertränken, der macht gar nicht so viel falsch. Forscher wollen eine mehr oder weniger bahnbrechende Entdeckung gemacht haben, die uns das Leben erleichtern soll. Hier ist nicht die Sprache von einem neuartigen Medikament, sondern von etwas, was die meisten von sowieso schon daheim haben: Alkohol. Genauer: Gin.

Endlich macht das Leben wieder Gin

Normalerweise heißt es, man solle auf Alkohol in der Heuschnupfen-Zeit dringend verzichten. Der Grund ist, dass gerade in Bier und Wein ein Wirkstoff namens Histamin vorhanden ist, der nicht nur die Symptome einer Pollenallergie verstärken und sogar auslösen kann. Doch das widerspricht nun eigentlich der Gin-These? Nein, denn bei Schnaps ist im allgemeinen weniger Histamin im Gesamten enthalten. Je höher die Umdrehungen bei der klaren Flüssigkeit, desto weniger allergiefördernde Stoffe sind enthalten. Das gilt für Wodka gleichermaßen, doch bei Gin ist eben die Menge nochmal geringer. Gin und Wodka zählen eben zu jenen „klaren“ Spirituosen, die man auch als AllergikerIn problemlos trinken darf – ohne mit einer Verschlechterung des Heuschnupfens rechnen zu müssen. Verantwortlich dafür sind die im Gin enthaltenen Anti-Histamine, die negative Folgen auf Betroffene verhindern. Das Konsumieren eines Drinks mit Gin kann dadurch sogar die Symptome ein wenig lindern und euch helfen, beim Absacker in der Beach Bar, nicht gleich wie ein Junkie mit geschwollenen Augen auszusehen.

Also Leute – auf einen ginvollen Sommer!

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Praktikantin: Ein Jahr tingel ich jetzt schon durch die verschiedensten Redaktionen Süddeutschlands. Nun, bei ZEITjUNG angekommen, weiß ich, was ich will: schreiben, kreativ sein und vorallem Spaß bei der Arbeit haben – und das geht hier ziemlich gut! Auf meiner To Do-Liste steht – neben Weltenbummlerin werden eine Katzenpension eröffnen und dabei so viel Schokoeis wie nur möglich in mich zu stopfen – tatsächlich auch noch studieren und „was Richtiges“ werden. Also, irgendwann.