Lufthansa: Keine „Damen und Herren“ mehr an Bord

Die Lufthansa streicht zukünftig die Begrüßungsformel „Sehr geehrte Damen und Herren“ und das englische Äquivalent „Ladies and Gentlemen“. Die neue Begrüßung soll gendergerechter ausfallen.

Wer jetzt fast vom Stuhl gefallen ist und lauthals „Genderwahn“ oder „Wie viele Sternchen braucht ihr noch?!“ rufen will, der/die kann sich wieder beruhigen: Die Crew braucht nämlich weder Sternchen noch ausgefallenes Vokabular. Laut eines Lufthansa-Sprechers werden die Passagiere zukünftig etwa mit „Liebe Gäste“, „Guten Morgen/Mittag/Abend“ oder einem einfachen „Herzlich willkommen an Bord“ begrüßt. Der/Die Chef*in der Kabine entscheidet darüber, welche Ansprache im Moment die passende ist.

Bereits im Juni, anlässlich des „Pride Month“, fiel die Entscheidung, an Bord und im Kundenkontakt eine genderneutrale Sprache einzuführen. Womit man die üblichen Floskeln ersetzen wollte, stand zu dem Zeitpunkt aber noch nicht fest. Ebenfalls unklar ist, ab wann wir die Änderungen im Kundenkontakt erwarten dürfen. Für die Umsetzung verantwortlich ist der Beauftragte für Chancengleichheit bei der Lufthansa, Timotheus Piechatzek, der sich im Interview mit dem Business Insider zum Prozess geäußert hat.

Die Änderungen betreffen die gesamte Lufthansa Group und damit auch die Partner-Airlines Austrian, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines.

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Bildquelle: Dominic Wunderlich auf Pixabay; CC0-Lizenz

Großer Anime-Fan und leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible fürs Schreiben und das Lernen von Sprachen - gerne auch mal ausgefallenere wie Elbisch oder im Moment Mandarin. Zudem ein überzeugter Hemdenträger, exzessiver Nutzer der Farbe Schwarz (Dark Mode ist PFLICHT) und Katzenliebhaber.