Endlich gute Fotos machen: 4 Basic-Tipps für Anfänger*innen

Ihr habt die Nase voll von pseudo-professionellen Bildern auf Instagram und wollt lernen, Fotos zu machen, die zumindest ein bisschen nach Kunst und Qualität aussehen? Dann seid ihr hier genau richtig.

Vorab: Ich bin auf jeden Fall eher Hobby- als Profi-Fotografin, deswegen habe ich leider keine Profi-Tipps für euch parat. Wenn ihr also einfach Lust habt, ein bisschen mit eurer Kamera herumzuexperimentieren und ein Gespür für Ästhetik zu entwickeln, seid ihr herzlich eingeladen, weiterzulesen.

1. Interessantes Motiv auswählen

Jede*r fotografiert ganz unterschiedliche Dinge gern: Natur, Architektur, Portraits – die Liste an Möglichkeiten ist lang. Aber in jeder Sparte gibt es nun einmal gut und weniger gut geeignete Motive. Deswegen solltet ihr darauf achten, dass euer Motiv etwas zu sagen hat.

Ich fotografiere am liebsten Gesichter, und hier gilt: Schön ist nicht gleich fotogen, und schon gar nicht automatisch interessant. Ein gutes Portraitmodel muss eine Geschichte erzählen, und vor allem: kein Model sein. Die meisten Menschen fangen an zu posen oder übertrieben zu lächeln, wenn sie wissen, dass sie fotografiert werden. Die Kunst besteht aber darin, genau das eben nicht zu tun. Und dafür seid ihr als Fotograf*innen verantwortlich: Schafft eine Situation, in der die Person sich wohlfühlt und natürlich verhält. Bringt ihn oder sie dazu, die Kamera zu vergessen.

2. Goldenen Schnitt beachten

Beim Goldenen Schnitt handelt es sich um eine Regel zum Bildaufbau. Stellt euch zwei horizontale und zwei vertikale Linien vor, die die Bildhöhe und die Bildbreite jeweils dritteln. Zwar entspricht das Verhältnis beim goldenen Schnitt nicht genau der Aufteilung des Bildes in drei Teile, aber zumindest fast. In den Kameraeinstellungen könnt ihr euch entsprechende Linien auch anzeigen lassen.

Zurück zum Motiv: Optimal ist es, wenn das Detail, das auf dem Foto als am wichtigsten erachtet wird, auf einem der vier Punkte liegt, an denen eine horizontale Linie eine vertikale schneidet. Dadurch wirkt das Bild harmonisch und ästhetisch – und andere Menschen haben tendenziell mehr Freude daran, es zu betrachten.

Ein Freigeist in Freiheit. Ich bin verliebt in den Sommer und schöne Worte. Wenn ich nicht gerade schreibe, sitze ich wahrscheinlich mit einem Roman irgendwo am Wasser. Oder auf alten Zeitungen, um jede Menge Farbe auf unbeschriebene Blätter zu klatschen. Aber am allerliebsten lebe ich: la vida loca!