Marvel’s Shang-Chi: So einen Superhelden gab es noch nie

Simu Liu als Shang-Chi © Marvel

Marvel hat seit dem Erfolg von Avengers: Endgame mehr zu bieten denn je: Nachdem Black Widow dieses Jahr ihr erstes Solo-Abenteuer spendiert bekommen hat und wir eine Reihe an neuen Serien sehen dürfen, gesellt sich nun ein neuer Superheld ins Marvel Cinematic Universe.

In Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings dreht sich alles um die Ten Rings – eine mystische Waffe mit enormer Macht – und den jungen Shang-Chi. Nachdem er vor seinem Vater, dem Träger der Ringe und Oberhaupt einer kriminellen Vereinigung, aus China geflohen ist, will er in San Francisco ein neues Leben anfangen. Das gelingt ihm auch weitestgehend, bis eines Tages seines Vaters Schergen bei ihm auftauchen. Höchste Zeit also, die zerbrochene Familie wieder zusammenzubringen.

Marvel in Top-Form

Und diese fühlen sich echter und näher an denn je – Simu Lius Auftritt ist ein weiteres Beispiel für Marvel’s herausragendes Casting: Er ist Shang-Chi, genauso wie Robert Downey Junior Iron Man ist und Chris Pratt Peter Quill alias Starlord. Der restliche Cast lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig, und für eingefleischte Fans sind außerdem ein paar echt coole kleinere und größere Gastauftritte mit dabei.

Was hier außerdem mit der Action, den Kampfchoreografien und den visuellen Effekten auf die Beine gestellt wurde, ist selbst für Marvel-Verhältnisse einzigartig: Die Kämpfe mit Martial-Arts-Einschlag sind ästhetisch und fühlen sich wuchtig an, das Finale ist einfach atemberaubend und definitiv eines der bombastischsten der gesamten MCU-Historie! Mehr kann ich dazu nicht wirklich sagen, ohne die Faszination des Neuen, die den Film so stark macht, vorwegzunehmen.

Nicht nur Leinwandgewitter

Aber auch in seinen ruhigen Momenten ist der Film extrem atmosphärisch: Das liegt unter anderem auch daran, dass darauf verzichtet wird, die chinesischen Charaktere untereinander in der Synchronsprache mit starkem Akzent reden zu lassen. Stattdessen reden sie – logischerweise – vorwiegend in ihrer Muttersprache. So gibt es unter Umständen mehr Untertitel zu lesen, dafür fühlen sich die Charaktere aber wirklich als ein Teil ihres Umfelds an.

Fazit: Wenn du ein Fan der Superheld*innen aus dem Hause Marvel bist, dann bekommst du mit Shang-Chi einen der interessantesten, schönsten und bildgewaltigsten Ableger seines Genres.

Wir haben bei dieser Gelegenheit auch gleich mit dem Regisseur und einigen Castmitgliedern über den Film gesprochen, die Interviews beginnen ab der nächsten Seite:

Großer Anime-Fan und leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible fürs Schreiben und das Lernen von Sprachen - gerne auch mal ausgefallenere wie Elbisch oder im Moment Mandarin. Zudem ein überzeugter Hemdenträger, exzessiver Nutzer der Farbe Schwarz (Dark Mode ist PFLICHT) und Katzenliebhaber.