Wenn Baerbock auf Beyoncé tanzt: Der Musik-O-Mat

Die Playlists der Parteien. Bild: Deezer

Am 26.September ist Bundestagswahl. Die Briefwahl ist schon in vollem Gange, die Fernsehsender überbieten sich mit Interviews, Debatten und Kommentaren. Doch viele Wähler*innen sind immer noch unentschlossen. Wen soll ich denn nun wählen und wer vertritt wirklich meine Interessen? Deezer hat da vielleicht die Lösung! Denn der Musik-O-Mat gleicht euren persönlichen Musikgeschmack mit dem der Parteien ab.

Du hast richtig gelesen, neben dem Wahl-O-Mat, der seit 2002 unentschlossenen Wähler*innen bei der inhaltlichen Analyse der Wahlprogramme hilft und sie dabei unterstützt, genau die richtige Partei für ihre Wünsche zu finden, gibt es auch dieses Jahr wieder den Musik-O-Mat.

Die Mission von Deezer ist klar: Mit dem Musik-O-Mat sollen insbesondere junge Wähler*innen angesprochen werden, denn wenn man sich im Jahr 2021 nicht politisiert, wann denn dann?

Und so bietet Deezer Wähler*innen die Möglichkeit, ihren eigenen Musikgeschmack mit dem der einzelnen Parteien abzugleichen. Hierzu wird man durch neun verschiedene Fragen mit je fünf Antwortmöglichkeiten gelotst, die man sich auch gleich anhören kann. Am Ende spuckt der Musik-O-Mat dann die Parteien aus, mit denen dein Musikgeschmack am besten harmoniert.

Wie das gehen soll, fragst du dich?

Deezer hat im Vorfeld der Wahl die einzelnen Parteien nach ihren musikalischen Präferenzen befragt, um so die Lieblingsmusik von CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke einzufangen. Was dabei herausgekommen ist, kann man ab sofort in den individuell zusammengestellten Partei-Playlists hören. Wenn man mit dem Ergebnis des Musik-O-Mat zufrieden ist, kann dieses sogar auf Instagram, Facebook und Co. geteilt werden.

Wie auch im Wahlkampf weisen die anschließenden Playlists dann sowohl große Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten auf. So findet sich beispielsweise Beyoncé in den Playlists der FDP und der Grünen wieder und auch was das Genre betrifft, legen die Parteien sich nicht fest.

Da findet sich in jeder Playlist ein wilder Mix aus Pop, Schlager, Folk und Rock. Scheinbar können sich die Parteien auch in sich kaum auf eine Linie einigen, zumindest was den Musikgeschmack betrifft.

Weitere Playlists der Parteien: 

So witzig dieser Selbsttest auch sein mag, so wenig verlässlich ist er auch, denn natürlich sollte man seine Wahlentscheidung nicht vom Musikgeschmack Armin Laschets oder Olaf Scholz‘ abhängig machen. Die inhaltlichen Versprechen und Programmpunkte sind langfristig sicher wichtiger für die Bundesrepublik als der Fakt, dass die Grünen gerne Taylor Swift hören.

Solange man sich dessen bewusst ist, ist der Musik-O-Mat jedoch ein schöner Zeitvertreib. Das weiß auch Deezer, denn der Streamingdienst weist daraufhin, dass weder die Künstler*innen noch Deezer selbst die einzelnen Parteien unterstützen. Bei dem Musik-O-Mat handelt es sich lediglich um Übereinstimmungen mit dem Musikgeschmack der Parteien, nicht um Wahlempfehlungen.

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Bildquelle: Deezer

Dorfkind und Wunschgroßstädterin. Veganerin mit Vollmilchschokoladen-Problem. Indie-Fan mit Schlager-Playlist. Frühaufsteherin mit Nachtschwärmersyndrom. Pragmatikerin mit dem Kopf in den Wolken. Unterm Strich: Genauso verloren in meinem Lebensentwurf, wie es meiner Generation immer nachgesagt wird.