Hassobjekt: Rücksichtslose Fahrradfahrer*innen

Fahrradfahrerin in Amsterdam

Viele Fahrradfahrer*innen sind so ignorant, dass sie generell nicht zu bedenken scheinen, dass es auch noch andere Verkehrsteilnehmer*innen gibt. Denn auch als Autofahrer*in leidet man ähnlich stark, wenn nicht sogar noch mehr, unter Fahrradfahrer*innen. Der Klassiker: Radfahrer*innen, die auf der Straße fahren, obwohl sich genau daneben ein Radweg befindet, auf dem sie ungestört unter ihresgleichen weilen könnten.

Fast genauso schlimm ist folgende Situation: Man fährt gemütlich an die rote Ampel heran, bis man fast da ist und nur noch ganz langsam rollt. In der nächsten Sekunde kriegt man den Schock seines Lebens, weil ein*e Fahrradfahrer*in knapper als knapp die Kurve schneidet, um über die grüne Fußgängerampel zu fahren.

Wenn man es dann tatsächlich geschafft hat, als Autofahrer*in dort anzukommen, wo man hinwollte, ohne sich von Fahrradfahrer*innen auf die Palme bringen zu lassen, dann geschieht das spätestens jetzt: Man parkt seitlich ein und will gerade die Tür aufmachen. Ganz vorbildlich, so wie man es in der Fahrschule gelernt hat, schaut man noch einmal in den Rückspiegel und über die Schulter durch die Fensterscheibe, um zu überprüfen, ob auch wirklich kein*e Fahrradfahrer*in zu sehen ist. Alles safe, kein*e Fahrradfahrer*in in Sicht. Man öffnet also die Autotür und urplötzlich kommt, weiß Gott woher, doch eine*r dieser gemeingefährlichen Fahrradfahrer*innen angerast. Genauso schnell wie sie aus dem Nichts auftauchen, verschwinden sie dann auch wieder – schade, dass man ihnen aus diesem Grund nicht einmal hinterherrufen kann, was für ignorante Idiot*innen sie eigentlich sind.

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Bildquelle: TRAVELBLOG on Pexels; CC0-Lizenz

Ein Freigeist in Freiheit. Ich bin verliebt in den Sommer und schöne Worte. Wenn ich nicht gerade schreibe, sitze ich wahrscheinlich mit einem Roman irgendwo am Wasser. Oder auf alten Zeitungen, um jede Menge Farbe auf unbeschriebene Blätter zu klatschen. Aber am allerliebsten lebe ich: la vida loca!