Die nachhaltigen Must-haves für den Herbst

Eine Kleiderstange mit Pullis in Beige- und Brauntönen. Bild: Unsplash

Pünktlich zum Jahreszeitenwechsel wollt ihr euren Kleiderschrank mit der neuesten Herbstmode auffüllen? Wir haben euch fünf Tipps zusammengestellt, wie ihr euch neu einkleiden und gleichzeitig nachhaltig shoppen könnt.

1. Recycelte Strumpfhosen

Keine Lust, im Herbst auf deine Sommerkleider zu verzichten? Kein Problem, denn Strumpfhosen haben schon im letzten Jahr ihr Comeback gefeiert – und das in jeglicher Form und Farbe. Aber wer regelmäßig Strumpfhose trägt, weiß auch, dass diese leider besonders schnell kaputt gehen und der Verschleiß ziemlich hoch ist. Da die meisten Strumpfhosen aus Nylon (Polyamid), also einer synthetischen Plastikfaser, die aus Kohle und Erdöl gewonnen wird, hergestellt werden, ist das Tragen von Strumpfhosen also nicht wirklich nachhaltig. Mittlerweile gibt es aber einige gute Alternativen: Viele Firmen setzen auf recyceltes Polyamid aus alten Fischernetzen und Teppichen. Dieses Verfahren reduziert den Bedarf an Neumaterial und spart Produktionsressourcen und damit auch Wasser, Chemikalien und Energie.

2. Jeans aus Bio-Baumwolle

Manchmal hilft auch keine Strumpfhose, um dich vor der Kälte zu schützen. Dir bleibt also nichts anderes übrig, als zur klassischen Jeans zu greifen. Rund 8.000 Liter Wasser und zwei Kilogramm Chemikalien werden bei der Herstellung von einer (!) Jeans verbraucht. Nicht besonders nachhaltig, oder? Deswegen solltest du lieber zu einer ökologischen und fair hergestellten Jeans greifen. Viele Marken bieten Jeans-Produkte aus nachhaltiger Bio-Baumwolle an. Bei der Herstellung von Bio-Baumwolle wird keine Gentechnik verwendet, der Wasserverbrauch wird um 91 Prozent gesenkt und die Treibhausgasemissionen verringert.

3. Hanfhemden und Hanfshirts

Hanfkleidung ist nicht nur ökologisch gut, sondern auch besonders hautverträglich. Durch Lufteinschlüsse besitzt die Hanffaser temperaturregulierende Eigenschaften und passt sich optimal den Außentemperaturen an. Im Sommer ist die Kleidung angenehm kühl und im Winter mollig warm. Durch ihren geringen Verbrauch an Wasser ist die Hanfpflanze wesentlich umweltschonender als Baumwolle.

4. Vegane Ledertaschen und Schuhe

Du willst Leder-Optik in Schuhen und Taschen, aber hast keine Lust, Tieren und der Umwelt zu schaden? Dann ist die vegane Alternative vielleicht etwas für dich. Das Imitat wird aus Pflanzenfasern und synthetischen Materialien hergestellt, die Leder sowohl optisch als auch in der Verarbeitung ähneln. So belastest du weder die Umwelt noch deine Gesundheit. Denn was du vielleicht nicht wusstest: Um die Tierhaut haltbar zu machen, werden bei der Produktion von Leder extrem toxische Stoffe verwendet. Zusätzlich sind vegane Leder oft viel strapazier- und widerstandsfähiger als das tierische Produkt.

5. Second Hand

Du willst ausgefallene Einzelstücke, die sonst niemand hat? Dann solltest du dir überlegen, auf Second-Hand- und Vintage-Mode zu setzen. So tust du nicht nur dem Planeten etwas Gutes, sondern hast die Möglichkeit, individuelle Kleidungsstücke zu ergattern. Immer mehr bekannte Modemarken wie NA-KD integrieren einen Second-Hand-Shop. Dort können Käufer*innen Klamotten kaufen und wieder verkaufen. Dadurch kann man eine Menge Geld sparen und die Ökobilanz deiner Mode verbessern.

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Bildquelle: Alyssa Strohmann von Unsplash; CC0-Lizenz