Der Survival-Guide für heiße Sommertage

Ein Sandhügel auf dem eine Sonnenbrille liegt.

Alle Bewohner*innen von Dachgeschosswohnungen sollten jetzt ganz genau aufpassen – hier kommen die ultimativen Survival-Tipps für unerträglich heiße Sommertage.

1. Das richtige Trinken

Durch das vermehrte Schwitzen verliert der Körper im Sommer sehr viel Wasser – teilweise 2,5 Liter pro Tag – dementsprechend wichtig ist es, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Beim Trinken müsst ihr jedoch einiges beachten: Um die Mineralstoffe, die durch das Schwitzen verloren gegangen sind, wieder aufzunehmen, empfiehlt es sich, Mineralwasser, Saftschorlen oder Tee zu trinken. Insbesondere Minztee eignet sich im Sommer gut, weil das enthaltende Menthol besonders kühlend auf den Körper wirkt. Die Getränke sollten jedoch nicht allzu kalt sein; oft wird geraten, etwas Lauwarmes zu trinken, damit sich der Körper an wärmere Temperaturen gewöhnen kann und nicht zu schnell ins Schwitzen gerät. Kalte Getränke haben eine entgegengesetzte Wirkung, weil der Magen um einiges mehr arbeiten muss und sich dadurch der Köper aufheizt. Was ihr im besten Fall vermeiden (oder in Maßen genießen) solltet, ist Alkohol und Koffein. Kaffee, Cola, Mate-Tee oder Energydrinks weiten die Gefäße und sorgen für eine starke Durchblutung; dadurch erwärmen sich Haut und Körper. Zusätzlich wirken koffeinhaltige Getränke entwässernd, sie entziehen dem Körper also reichlich Wasser.

2. Leichtes Essen

Schweres und deftiges Essen im Sommer belastet den Körper zusätzlich und kann zu Müdigkeit und steigender Körperwärme führen. Am besten ist es also, wenn ihr auf kalte, mineralstoffreiche Lebensmittel wie Joghurt, frisches Gemüse und Obst, Antipasti oder Salat zurückgreift.

3. Lüften

Wenn es in der Wohnung richtig heiß wird, neigen wir dazu, die Fenster aufzureißen, um frische Luft reinzulassen. Durch Lüften kann Hitze jedoch unabsichtlich in die Wohnung gelangen und das Zimmer ordentlich aufheizen. Am besten ist es, wenn ihr die Fenster tagsüber komplett geschlossen lasst und entweder nachts oder ganz früh morgens (6:00–8:30 Uhr) lüftet. Tagsüber solltet ihr die Sonne mit Rollläden oder Vorhängen aussperren – dafür eigenen sich insbesondere Außenjalousienen, die keine Sonnenstrahlen in die Wohnung lassen. Bei Gardinen sind helle Vorhänge am besten – dunkle Farben absorbieren die Hitze eher und lassen sie nicht entweichen. Neben Rollläden und Vorhängen gibt es auch die Option, Fensterfolie zu benutzten. Die Folie wird direkt auf das Fenster geklebt, verdunkelt das Zimmer jedoch nicht komplett und weist die Sonne ab.

4. Klimaanlage

Wenn es im Auto unerträglich heiß wird und ihr die Klimaanlage anschaltet, solltet ihr ein paar Sachen beachten: Ein zu hoher Temperaturunterschied bekommt dem Körper nicht; empfohlen sind maximal sechs Grad Unterschied zur Außentemperatur. Außerdem sollte der kalte Luftstrom nicht direkt auf einen selber gerichtet sein, ansonsten riskiert ihr eine Erkältung. Um den heißen Temperaturen im Auto vorzubeugen, ist es immer ratsam, im Schatten zu parken und die Scheiben mit Handtüchern abzudecken. Vor dem Einsteigen empfiehlt es sich, die Türen und Fenster einige Minuten offen stehen zu lassen, damit die heiße Luft zum Großteil entweichen kann.