Kreative Frau

Wie ging das nochmal mit der Motivation? Die Kreativitätsflaute

Keine Ablenkung

Auch wenn es zunächst reizvoll erscheint bei der Arbeit einen Podcast zu hören oder sich vermeintliche Inspiration bei YouTube zu holen, so sind diese Art der Medien häufig nur Ablenkungen von der eigentlichen Aufgabe, die vor dir liegt. So schwer es auch fallen mag, aber im Zweifelsfall gilt: Handy aus, IPad weg, Radio stumm. Wenn du bestimmte Informationen brauchst, dann reicht häufig eine klare Suchanfrage und das gute alte Strg + F in spezifischen Dokumenten, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Wortbeiträge und Videos sind zwar ästhetischer, aber man weiß eben auch nicht, was einen erwartet.

Gleiches gilt übrigens für soziale Interaktionen, wie beispielsweise den Schnack mit der Nachbarin oder das Telefonat mit der besten Freundin, die ein offenes Ohr braucht. Wenn die Aufgabe erledigt ist, hat man viel mehr Zeit für all die schönen Dinge im Leben und bricht nicht 5 Minuten vor der Deadline in Tränen aus.

Selbstredend, dass dies nur für kurze Kommentare oder Artikel gilt. Bei längeren Reportagen oder Recherchen kann es sogar nützlich sein, sich zu verlaufen. Doch das eben auch nur, wenn man nicht unter immensem Zeitdruck steht.

Verlasse die Komfortzone

Nehmen wir an, du schreibst sehr häufig über Beziehungen.  Die Chancen stehen gut, dass du dich nach kürzester Zeit extrem langweilst, sobald dieser Themenkomplex zur Sprache kommt. Also warum nicht das Fachwissen nutzen und auf ein völlig neues Feld übertragen. Man muss das Rad ja nicht täglich neu erfinden. Wendet man bestehendes Wissen auf einen neuen Bereich an, so stimuliert dieses Gedankenspiel das Gehirn und lässt uns in unbekannten Themen vertraute Parallelen erkennen. Diese Erfahrungen werden viele von uns im Studium gemacht haben, denn kaum ein wissenschaftlicher Bereich steht für sich alleine. Das Thema „Beziehungen“ muss zum Beispiel gar nicht immer romantischer Natur sein. Schreibe doch zur Abwechslung mal über freundschaftliche Beziehungen oder professionelle Beziehungen unter Kolleg*innen.

Und noch ein Hinweis

Auch, wenn es häufig empfohlen wird, sind längere Pausen oftmals gar nicht so sinnvoll. Denn durch sie kommt man nicht nur in einen noch größeren Zeitdruck, sondern verliert auch den Fokus und tut sich hinterher nur noch schwerer mit dem Wiedereinstieg.

Da ist es besser, sich einen Timer zu stellen und in regelmäßigen Abständen kürzere Pausen zu machen, in denen man sich einen Kaffee holt oder kurz WhatsApp checkt.

Und jetzt los! So ein Text schreibt sich schließlich nicht von alleine!

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Bildquelle: Andrea Piacquadio von Pexels; CC0-Lizenz

Dorfkind und Wunschgroßstädterin. Irgendwo zwischen Selfcare und Newsticker, zwischen Good News und kreativem Sarkasmus. Ihr merkt: Es ist kompliziert.